06.12.2009
Familienzuwachs
Wir freuen uns über unser neues Familienmitglied “Rübe”.

* 1. Oktober 2009
Wir freuen uns über unser neues Familienmitglied “Rübe”.

* 1. Oktober 2009
28. November 2009 — 28. Februar 2010
Kunsthalle Düsseldorf
Eröffnung: 27.11.2009, um 20 Uhr
Eat Art, 1970 von Daniel Spoerri als Bezeichnung für Kunst mit und aus Essbarem geprägt, hat in institutionalisierter Form ihren Ursprung in Düsseldorf. Zwei Jahre nach Eröffnung seines Restaurants am Burgplatz gründete der Schweizer 1970 dort die Eat Art Galerie, für die zahlreiche Künstler Editionen aus essbaren Materialien und Lebensmittelabfällen produzierten. Die Ausstellung „Eating the Universe“ — ein Titel, den Peter Kubelka, ehemals Professor für Film und Kochen an der Frankfurter Städelschule, in den 1970er Jahren für eine TV-Sendung über das Kochen als Kunstgattung erfand — verfolgt mit einer breit angelegten Bestandsaufnahme aus heutiger Sicht Themen der Eat Art bis in die Gegenwart. Sie zeigt, wie relevant der künstlerische Umgang mit der Grundsubstanz Nahrung als elementare Schnittstelle von Kunst und Leben bis heute geblieben ist und vor dem Hintergrund von Themen wie Überfluss und Hunger, Konsum- und Globalisierungskritik, moderne Ernährungslehren und Koch-Shows, Gesundheitswahn und Fast Food eine neue Aktualität bekommt.
Die Ausstellung gliedert sich in zwei Abschnitte. Ein kleinerer historischer Teil widmet sich anhand zentraler Arbeiten Daniel Spoerris sowie der wichtigsten für die Eat Art Galerie entstandenen Multiples den Wurzeln der Eat Art sowie der Rekonstruktion der Galerie und ihrer Aktivitäten. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert das breite Spektrum an jüngeren Positionen, die sich mit dem Einsatz alimentärer Materialien beschäftigen. Sie widmen sich aus bildhauerischer Sicht der Materialästhetik von Lebensmitteln, loten die Grenze zwischen gutem Geschmack und Ekel aus oder züchten Organismen unter Bedingungen industrieller Lebensmittelproduktion. Die Küche als kreativer und sozialer Produktionsort wird ebenso thematisiert wie die Medienwirksamkeit und Marktgängigkeit gastronomischer Inszenierungen. Andere Arbeiten reflektieren Verhaltensweisen der Überflussgesellschaft, Konsumwelt und Körperlichkeit sowie Schönheitsideale und Essstörungen oder zeigen spielerisch surreale, abgründige und groteske Aspekte des alltäglichen Umgangs mit Nahrung. Die Ausstellung umfasst zentrale internationale Leihgaben ebenso wie Arbeiten und Aktionen, welche die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler für das Projekt entwickeln.
Liste der beteiligten Künstlerinnen und Künstler:
Sonja Alhäuser, Arman, BBB Johannes Deimling, Christine Bernhard, Joseph Beuys, Michel Blazy, John Bock, Paul McCarthy, César, Arpad Dobriban, Dustin Ericksen/Mike Rogers, Lili Fischer, Thomas Feuerstein, Anya Gallacio, Carsten Höller, Christian Jankowski, Bernd Jansen, Elke Krystufek, Peter Kubelka, Richard Lindner, Gordon Matta-Clark, Antoni Miralda und Dorothee Selz, Tony Morgan, L.A. Raeven, Thomas Rentmeister, Zeger Reyers, Philip Ross, Dieter Roth, Mika Rottenberg, Judith Samen, Shimabuku, Daniel Spoerri, Jana Sterbak, André Thomkins, Rikrit Tiravanija, Günther Uecker, Ben Vautier, Andreas Wegner, Günther Weseler
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im DuMont Verlag mit Essays von Christiane Boje, Renate Buschmann, Beate Ermacora, Ulrike Groos, Magdalena Holzhey, Elke Krasny und Nikolai Wojtko sowie Künstlertexten von Sylvette Babin, Jörg van den Berg, Elodie Evers, Gerrit Gohlke, Roland Groenenboom, Thomas Hirsch, Magdalena Holzhey, Eva M. Kobler, Michael Krajewski, Harald Lemke, Johannes Meinhardt, Francis Outred, Philip Ross, Dietmar Rübel, Andreas Schlaegel und Henning Weidemann. Ca. 300 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen.
Quelle: Kunsthalle Düsseldorf
Hir geht es zu meinem Kaffee-Interview bei Kaffee aktuell!
Und dazu einen Kaffee?
(Quelle aid 18.11.09) – Meine Tochter mag vor der Schule noch nichts essen. Ist es schlimm, wenn sie nicht frühstückt? Mein Sohn isst kein Gemüse und Obst und weigert sich,Neues zu probieren. Was soll ich tun? Oder: Ist mein Kind zu dick? Eltern habenviele Fragen zur Ernährung ihres Kindes. Die wichtigsten beantwortet das neueHeft “Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern”,das der aid infodienst in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft fürErnährung erstellt hat. Neben praktischen Tipps und verständlichenHintergrundinformationen über Kinderernährung erfahren Eltern darin, wie sie ihrKind unterstützen können, Schritt für Schritt ein Profi zu werden und selbstVerantwortung zu übernehmen, auch fürs Einkaufen, Vor- und Zubereiten. Dann wirdes auch immer mehr Spaß an einem ausgewogenen, abwechslungsreichen Essen haben,und immer mehr Neues ausprobieren wollen. Kinder brauchen aber nicht nur die richtigen Nährstoffe, sondern möchten sich bewegen, spielen und ab und zu einfach nur ausruhen. Deshalb gibt das Heft auch Anregungen für einen bewegten Alltag und zur Entspannung. Schließlich erhalten Eltern Adressen von Institutionen, bei denen sie weitergehende Informationen
bekommen oder die bei der Suche nach einer qualifizierten persönlichen Beratung helfen können.
aid-Heft “Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von
Kindern”
56 Seiten, Bestell-Nr. 61-1447, ISBN 978-3-8308-0850-3, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung
aid infodienst e. V., Vertrieb, Postfach 1627, 53006 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 84 99-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Für den Mobilfunk können abweichende Tarife gelten.
Österreich: ÖAV, av Buch, Sturzgasse 1A, 1140 Wien
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de
Aus der aid-PresseInformation vom 18. November 2009
für Euch gelesen:
Rosa für Mädchen, blau für Jungs. – Althergebrachte Muster von
Geschlechteridentität machen auch vor dem Lebensmittel-Marketing nicht Halt. Das demonstrierten Eva Kreienkamp, Jana Rückert-John und Gunther Hirschfelder im Rahmen des 12. aid-Forums zum Thema “Männer wollen mehr, Frauen wollens besser – Ernährungskommunikation unter Gender-Aspekten”. Anschaulich startete die Betrachtung mit einem geschichtlichen Exkurs in die Zeiten von Herrenschokolade, Damenkränzchen und “Lady Pint”. Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder von der Universität Bonn zeigte an ausgewählten Beispielen, dass es in allen Zeitstufen männliche und weibliche Ernährungsmuster gegeben hat: “Gerade in historischer Perspektive wird deutlich, dass das System der Ernährung immer auch
das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses ist.” Und wie sieht es heute mit
geschlechtsspezifischen Mustern aus? Die Sozialwissenschaftlerin Jana
Rückert-John von der Universität Hohenheim beobachtet, dass
“geschlechterdifferentes Verhalten in verschiedenen gesellschaftlichen
Handlungsbereichen aufzuzeigen, seit einiger Zeit wieder von großem Interesse zu sein scheint.” Für viele Lebensbereiche ließen sich Schlagzeilen wie “Frauen essen anders – Männer auch” finden. Gemeinsam sei diesen Ansätzen, dass sie Verhaltensunterschiede als “ganz natürlich” erklärten und den genetischen Anlagen zuschrieben. “Hersteller und Handel sprechen bereits Kinder mit Gender-Food an. Für Mädchen gibt es Identifikationsfiguren wie die rosa Prinzessin, für Jungen den starken Piraten. Auch in der Werbung treffen wir auf Geschlechterordnungen: Die Frau bereitet für die Familie eine Mahlzeit am heimischen Herd, der Mann steht am Grill”, so Rückert-John. Eva Kreienkamp vom Berliner Marktforschungsinstitut FrischCo. wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Frauen die Hauptzielgruppe der Lebensmittelbranche sind: “Frauen tätigen bis zu 90 Prozent aller Haushaltseinkäufe. Männer kommen in der Produktansprache so gut wie gar nicht vor. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf ihr Essverhalten und ihre Kochkünste.” Werbungen für
Fertiggerichte oder Snacks sprächen jedoch auch Männer an und “unterstelle” ihnen quasi von vorneherein, nicht Kochen zu können oder bestärke sie auch darin, sich nicht um die Speisenzubereitung sorgen zu müssen. “Durch sich wandelnde Geschlechterrollen und gesellschaftliche Lebensmodelle ist der Ausschluss von Männern jedoch kontraproduktiv. So gibt es sechs Millionen männliche Singles in Deutschland, die kochen und essen wollen”, so Kreienkamp.
“Gender-Marketing vermeidet Vorurteile, nutzt das Wissen über
Geschlechtsstereotype und hilft Werbung sowie Ernährungsberatern in der Praxis, Frauen und Männer gezielter anzusprechen”. Einige Hersteller hätten bereits neue Kundenansprachen umgesetzt und sich mit Männern neue Käufergruppen erschlossen. “Hersteller von Haushaltsgeräten haben herausgefunden, dass Männer in Single-Haushalten zum Beispiel waschen müssen, es aber nicht können. Bei der Anschaffung von Waschmaschinen oder Kinderwagen wird deutlich, dass neue Geschlechterrollen auch
entsprechend neue Statussymbole mit sich ziehen”, so Kreienkamp. Ein
Perspektivenwechsel mit einer geschlechteruntypischen Darstellung – wie
beispielsweise ein junger Mann mit Kinderwagen auf dem Wochenmarkt oder ein Paar beim gemeinsamen Kochen – würde nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen leisten, sondern auch Geschlechterstereotype in der Ernährungskommunikation überwinden helfen.
Quelle: aid, Ira Schneider
Wenn Ihr ein bisschen Zeit habt und Euer Ernährungsbewusstsein mal auf den Prüfstand stellen möchtet, dann schaut hier:
Heute muss ich einfach mal Musik machen: Ein altes Liedchen auf den Lippen mit so viel Wahrheit
Das Jugendzentrum lädt dazu alle Mädchen ab 14 Jahren für Freitag, 13. November, um 18.30 Uhr ins Jugendzentrum ein. Der Eintritt ist frei. Das Thema Essstörungen und Schlankheitswahn ist aktuell und spielt auch bei den Besucherinnen des Jugendzentrums immer wieder eine Rolle. Die Theaterproduktion von und mit Beate Albrecht stellt Ursachen und Hintergründe unverhüllt und packend dar und begibt sich auf die Suche nach eigenen Stärken der Betroffenen.
Hier geht es zur Pressemitteilung der Stadt Wetter vom 22.10.09
Gestern sind 19 Kinder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes zum Ernährungsführerschein angetreten. Ein wahrlich gemischtes Grüppchen, Jungen und Mädchen zwischen 6 und 9 Jahren.
Ich muss schon sagen, bei den ersten theoretischen Ansätzen hat sich gleich gezeigt, viele Kinder bringen eine Menge Wissen mit und können es auch gut vortragen. Sie wissen, welche Lebensmittel wichtig sind, welche Dinge nützlich für den Körper sind, welche aber auch eher hinderlich bzw. schädlich sind.
Viele Kinder kennen alle Lebensmittel, die wir einsetzen, berichten sogar von Erfahrungen mit exotischen Früchten und Zutaten aus der Familienküche.
Aber auch das krasse Gegenteil ist vorhanden – könnt Ihr Euch das vorstellen: Ein 9jähriger fragt während des Unterrichts zum Thema Milch “Ist die Milch das Pipi von der Kuh?” Ich war echt einer Ohnmacht nah… es gibt viel zu tun für uns Food People!!!!!!!!!!!!!
Ich freue mich sehr darüber, dass die Kinder sich ganz offensichtlich richtig wohl fühlen, mit Tatendrang bei der Sache sind und vieles zuhause weiter ausprobieren.
An dieser Stelle danke ich schon mal ganz herzlich den beiden guten Küchen-Feen Cordelia und Johanna, die mit Geduld und Fleiß helfen, die quirligen Forscherkinder zu bändigen!
Hier geht es zu den Fotos von Dienstag.
Heute waren wir zuerst auf dem Wochenmarkt. Wir mussten ja schließlich einkaufen. Die Besitzer der Marktstände haben sich über unseren Besuch gefreut und uns bereitwillig Auskunft zu ihren Waren gegeben.
Wir bedanken uns besonders bei Udo Malinowski für einen großen Beutel voll mit leckeren Putenwürsten und bei Familie Borkenstein für eine Tüte mit Äpfeln, die ein erfrischender Nachmittagsimbiss waren.
Beim Fischverkaufswagen haben wir herrlich frischen Matjes probiert.
Sehr lecker!!!!
Das ist doch mal wirklich eine wahrhaftige Idee:
Bei der Hamburger Frauenzeitschrift „Brigitte” beginnt ein neues Zeitalter. Das Magazin aus dem Verlag Gruner+Jahr verzichtet künftig auf professionelle Models und übernimmt damit in Zeiten des Mager-Model-Trends eine Vorreiterrolle in der Zeitungsbranche. Mit Sparen soll das nichts zu tun haben.
Hier kann man den WELT ONLINE Artikel lesen
So kann frau sich auch viel besser vorstellen, wie die trendigen Kleidungsstücke an einer ganz normalen Frau aussehen.
Mir gefällt das!