14.10.2009
aid-Ernährungsführerschein – erste Eindrücke
Gestern sind 19 Kinder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes zum Ernährungsführerschein angetreten. Ein wahrlich gemischtes Grüppchen, Jungen und Mädchen zwischen 6 und 9 Jahren.
Ich muss schon sagen, bei den ersten theoretischen Ansätzen hat sich gleich gezeigt, viele Kinder bringen eine Menge Wissen mit und können es auch gut vortragen. Sie wissen, welche Lebensmittel wichtig sind, welche Dinge nützlich für den Körper sind, welche aber auch eher hinderlich bzw. schädlich sind.
Viele Kinder kennen alle Lebensmittel, die wir einsetzen, berichten sogar von Erfahrungen mit exotischen Früchten und Zutaten aus der Familienküche.
Aber auch das krasse Gegenteil ist vorhanden – könnt Ihr Euch das vorstellen: Ein 9jähriger fragt während des Unterrichts zum Thema Milch “Ist die Milch das Pipi von der Kuh?” Ich war echt einer Ohnmacht nah… es gibt viel zu tun für uns Food People!!!!!!!!!!!!!
Ich freue mich sehr darüber, dass die Kinder sich ganz offensichtlich richtig wohl fühlen, mit Tatendrang bei der Sache sind und vieles zuhause weiter ausprobieren.
An dieser Stelle danke ich schon mal ganz herzlich den beiden guten Küchen-Feen Cordelia und Johanna, die mit Geduld und Fleiß helfen, die quirligen Forscherkinder zu bändigen!
Hier geht es zu den Fotos von Dienstag.
Heute waren wir zuerst auf dem Wochenmarkt. Wir mussten ja schließlich einkaufen. Die Besitzer der Marktstände haben sich über unseren Besuch gefreut und uns bereitwillig Auskunft zu ihren Waren gegeben.
Wir bedanken uns besonders bei Udo Malinowski für einen großen Beutel voll mit leckeren Putenwürsten und bei Familie Borkenstein für eine Tüte mit Äpfeln, die ein erfrischender Nachmittagsimbiss waren.
Beim Fischverkaufswagen haben wir herrlich frischen Matjes probiert.
Sehr lecker!!!!


Das scheint ja Spaß zu machen. Aber wenn ich mir die Fotos anschaue und mir die Geräuschkulisse dazu vorstelle, weiß ich ganz genau, dass es kein Fehler war, das Studium des Lehramts für die Primarstufe rechtzeitig zu den Akten gelegt zu haben.
Und wenn das mit der Milch noch nicht klar ist, kommt doch einfach vorbei. Mein Nachbar hat 80 Milchkühe, die man sich ganz aus der Nähe anschauen kann. Und wenn Bedarf besteht, können Milch und Pipi auch im Blindtest miteinander verglichen weden.
Sieht ja ziemlich voll und wuselig aus.
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Schön, dass einige Kinder offensichtlich von zuhause doch noch so Einiges mitbekommen und auch nicht-alltägliche Erfahrungen (mit exotischen Lebensmitteln) machen können.
Und für die andrern gibt es ja Dich und Deine Kollegen oder auch so nette Angebote wie von @#Michael